Über mich

Ein Interview nur mit Antworten.

Susann-Regel-Portrait

Ich erzähle nicht so gern über mich. Meine Arbeit steht im Vordergrund. Aber klar, die Kunden interessiert die Person. Also: Fragen Sie mich!

 

Ich bin seit 20 Jahren im Geschäft. Immer selbstständig. Lange Zeit habe ich hauptsächlich Editorial Design gemacht.

 

Editorial Design ist der Fachbegriff für Kundenzeitschriften – wenn ein Unternehmen oder ein Verband als Verlag auftritt. Früher habe ich jeden Monat vier Kundenzeitschriften umgesetzt. Vom Themenplan über die Redaktion bis zum Druck.

 

Ja, ich kann nicht nur gestalten, sondern auch schreiben. Über alles Mögliche, nur nicht über mich …

 

Warum keine Kundenzeitschriften mehr? Gute Frage. Es war ein bisschen wie Fließbandarbeit.

 

Jetzt mache ich das gesamte Spektrum. Logoentwürfe, Geschäftsausstattungen, Flyer, Schaufensterbanner, Broschüren. Und zwischendurch gern wieder eine Kundenzeitschrift.

 

Gute Arbeit ist, wenn sie den Kunden und den Empfänger der Botschaft gleichermaßen erreicht und mitreißt. Wir sind ständig umgeben von sehr gutem, aber auch richtig schlechtem Grafik-Design.

 

Gutes Grafik-Design wirkt sympathisch, es passt zum Absender, es ist verkaufsfördernd. Grafik-Design ist ein Wirtschaftsfaktor.

 

Wo ich Grafikdesign studiert habe, interessiert sich wirklich jemand dafür?

 

An der FH in Krefeld. Krefeld war vor 25 Jahren noch die Samt- und Seidenstadt und sehr spannend.

 

Mein Verhältnis zu Apple und zum Mac ist unaufgeregt. Der Mac ist für mich wie ein gespitzter Bleistift. Das Schöne: Der Mac spitzt sich selbst. Updates, Dateiverwaltung, Synchronisation macht der Computer nebenbei. Er funktioniert und sieht gut aus. Das mag ich. Beides.

 

Mein erster war ein Apple SE. Wenn man einen Buchstaben getippt hat, erschien er erst Sekunden später auf dem Neun-Zoll-Monitor. Den Computer hab ich noch heute.

 

Ich arbeite gern allein. Das ist effizient, weil ich keinem Mitarbeiter hinterherkontrollieren muss, ob alles CMYK ist. Für größere Projekte habe ich ein Netzwerk mit Fotografen, Textern, was man so braucht.

 

Ich kann mir gut vorstellen, als Freelancer für größere Werbeagenturen zu arbeiten. Kommt natürlich auf die Agentur an. Und die Aufgaben.

 

„O’zopft is“ gefällt Ihnen? Freut mich! Das war eine Arbeit für einen Frisör, der Flechtfrisuren zum Oktoberfest anbieten wollte. Flechtfrisur, Zopf, O’zopft is … das ist naheliegend, das Wortspiel versteht man sofort, auch bei uns am Niederrhein.

 

Zufrieden bin ich, wenn die Idee bzw. das Design funktioniert und meinen Auftraggeber wie auch seine Kunden begeistert.

 

Die schönste Aufgabe ist es, langfristig mit einem Kunden ein Markenbild aufzubauen. Das kann gern ein kleines Unternehmen sein. Oder ein großes.

 

Das waren schon alle Fragen?

 

Stimmt, mehr über mich kann ich beim Kennenlern-Gespräch erzählen.

 

Ja, hat Spaß gemacht.

 

 

 

Die weggelassenen Fragen stellte Hans Pöllmann.